rote straßenkunst mainz teil (4).

Lasst uns gemeinsam eine Gegenmacht aufbauen um denen da oben (Die Klasse der Kapitalistinnen) zu zeigen das wir uns nicht mehr länger, unten (Die Klasse der Arbeiterinnen) gegenseitig bekämpfen. Und ihre Gewinne auf Nacken unserer Klasse ein Ende haben wird. Schließt euch uns im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung an. Werdet ein Teil von Rotes Mainz! Jugend auf die Straße und nicht ins Parlament!

Rotes Mainz (2020).

kampagne plakate mainz teil (1)/nicht auf unserem rücken!

Eine Übersicht der Kampagne Plakate die in Mainz hängen. Solltet ihr welche sehen, dann sendet uns gerne Bilder davon!
Vielen Dank für die bisherigen Einsendungen.

Gemeinsam gegen die Krise

Lange hat sie sich angekündigt und nun ist sie da – die Weltwirtschaftskrise. Schon vor der Coronapandemie sahen die bürgerlichen Ökonomen eine Wirtschaftskrise kommen und warnten vor ihr. Nun hat sie durch die Coronapandemie an Fahrt aufgenommen und wird kaum zu stoppen sein. Zwar pumpen die Länder Milliarden in die Unternehmen, um die Krise abzufedern, doch allen ist klar, dass diese Krise jene von 2008/2009 bei weitem übersteigen wird. Schon jetzt wälzt das Kapital die Krise auf die Arbeiter*innen ab und kürzt fleißig Stellen, während es Staatshilfen von der Regierung dankend annimmt. Während BMW 6000 Stellen streicht halten sie daran fest, dass sie ihren Aktionär*innen Dividiende auszahlen wollen, um diese bei Laune zu halten. Tuifly wird wahrscheinlich 900 Stellen abbauen, Galeria Karstadt Kaufhof wird 62 Filialen schließen und die Lufthansa spricht von einem rechnerischen Stellenübergang von 22.000 Vollzeitstellen, wovon die Hälfte auf Deutschland fällt. Es ist klar, dass die Krise massive ökonomische und soziale Folgen haben wird und dass sie für uns schlimmer wird, je weniger wir uns solidarisch organisieren. Daher wollen wir mit unserer Stickerkampagne einen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Kämpfe machen und einen ersten Grundstein für die weitere Zusammenarbeit zwischen revolutionären, Antifaschist*innen und Kommunist*innen in unserer Region legen. Nur gemeinsam können wir uns wehren!

Wenn ihr ebenfalls aktiv werden oder euch gemeinsam organisieren wollt, als Einzelperson oder Gruppen diese kämpfe teilt, dann schreibt gerne die jeweiligen Gruppen in den Städten an. Die Sticker und Vernetzung sind nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Nutzen wir die aktuelle Zeit, um uns vorzubereiten und jeden Angriff auf unsere Interessen, unsere Klasse entegenzugreten und uns nicht stillschweigend unsere Lebensgrundlagen entziehen zu lassen und die Verelendung und Verarmung großer Teile der Bevölkerung und Klasse hinzunehmen. 

Wirtschaftskrise?
Nicht auf unserem Rücken!

Rotes Mainz (2020)

1.Kulturfest der internationalistischen Studierenden in Mainz.(13.12.19)

Eindrücke vom 1.Kulturfest der internationalistischen Studierenden in Mainz.
Mit den Redebeiträgen der Yxk/Jxk,Ydg,Sym und der linken Liste Sds und den Auftritten der verschiedenen Musikgruppen und dem Kinderchor gelang es den GenossInnen, das sehr gut besuchte 1.Kulturfest an der Universität in Mainz auf die Beine zu stellen. Wir als Rotes Mainz waren vom Kulturfest und dessen Organisations Grad sehr beeindruckt. Wir Hoffen auf ein zweites Kulturferst sobald es wieder möglich sein wird. Auf eine gute zusammenarbeit!

Rotes Mainz (2020).

rein in den roten block!/zum internationalen frauenkampftag!(remainder-2020)

Kommt am 8. März zum internationalen Frauenkampftag in den ROTEN BLOCK! Auch bei uns in MAINZ heißt es, alle zusammen für die Befreiung der Frau auf die Straße zu gehen. Lasst uns der Bourgeoisie (Ausbeuter*innen) zeigen, dass sie uns, das Proletariat (Arbeiter*innen) nicht spalten können. Wir werden als Klasse zusammen kämpfen, bis ihr hier nichts mehr zu lachen habt. Kommt also am 8. März, um 14 Uhr alle zum Hauptbahnhof in MAINZ, gerne auch ein wenig früher damit wir, einen ordentlichen, klassenbewussten und kämpferischen Block aufstellen können!

Der Kampf um die Befreiung der Frau…

… ist untrennbarer Bestandteil des Kampfes um die Befreiung aller Ausgebeuteten und Unterdrückten. Die Frauenfrage kann nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Zusammenhängen betrachtet werden; sie steht im engen Zusammenhang mit der aus dem Kapitalismus resultierenden Spaltung der Gesellschaft.

Vermeintlich wurde schon viel erreicht – die „moderne Frau“ „darf“ mittlerweile arbeiten, die Frauenquote für Spitzenposten wurde beschlossen, Feminismus ist großen Teilen der Bevölkerung ein Begriff. Dennoch stellt unsere Gesellschaft diverse Anfoderungen an Frauen: gut aussehen, Kinder kriegen und großziehen, fit bleiben, arbeiten, aufsteigen, Haushalt erledigen… Diese werden immer wieder reproduziert und den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen angepasst; was gleich bleibt, ist aber, dass Frauen unter Druck gesetzt werden und ihnen die Möglichkeit zum selbstbestimmten Leben faktisch genommen wird.

Immer noch bleibt die Mehrheit der Frauen zuhause, nachdem sie Kinder zur Welt gebracht haben; kommen sie dann auf den Leistungsorientierten Arbeitsmarkt zurück, sind ihre Chancen auf einen Abreitsplatz bzw. einen beruflichen Aufstieg erheblich geringer als die von gleich qualifizierten Männern, die meisten Frauen arbeiten auf dem prikären Arbeitsmarkt, viele verarmen infolgedessen in der Rente.

Viele argumentieren, dass einige Frauen „es nicht anders wollen“. Dies mag in vielen Fällen auch so sein; Lebensentwürfe dürfen und müssen sich unterscheiden. So oder so erleben Frauen aber Unterdrückung:
Weil in unserer Gesellschaft „Wert“ nur wirtschaftlich bemessen wird, werden Frauen, die zum Beispiel Kinderbetreuung und Hausarbeit schultern, kleingehalten; sei es finanziell, sei es durch Ausschließung von gesellschaftlicher Teilhabe oder damit, dass ihnen abgesprochen wird, etwas wichtiges zu unserer Gesellschaft beizutragen.
Können Frauen selbstbestimmt sein, wenn ihnen erzählt wird, sie seien gleichberechtigt, wenn sie aber seit ihrer Kindheit immer wieder mit Unterdrückung, Rollenbildern, Benachteiligung und Sexualisierung konfrontiert sind.

Frauen wird immer wieder vorgehalten, sie „können ja alles erreichen“, sie müssten es nur wollen. Was das in einer kapitalistischen Gesellschaft bedeutet, ist offentsichtlich: Durchboxen, Ellenbogen ausfahren, sich eben gegen die Konkurrenz durchsetzen. Wer das nicht will oder kann, gilt als schwach, wertlos und ist „selbst schuld“. Der „bürgerliche“ Feminismus hat vermeintlich vieles für uns Frauen erreicht. Doch weiterhin werden Frauen kleingehalten. Frauen werden schlechter bezahlt und vorwiegend auf geringwertigen Arbeitsplätzen beschäftigt. Frauen erleben eine fortwährende Sexulaisierung, die ekelhafte Ideale von Weiblichkeit propagiert und sie immer wieder in die Rolle eines Lustobjekts verwandelt. Gewalt an Frauen wird tabuisiert. So wird keinerlei Diskurs darüber geführt, dass durchschnittlich jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Partner ermordet wird. Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Nötigung sind in deutschen Partnerschaften alltäglich – 2018 waren 98,4 % solcher Taten weiblich. Die Dunkelziffer wird noch höher sein, denn statt sich mit den Opfern zu solidarisieren, werden sie herabgesetzt, verantwortlich oder mundtot gemacht. Vieles davon gilt gleichermaßen für Menschen, die nicht der cis – Binarität entsprechen oder nicht heterosexuell sind; auch sie sind nach wie vor Unterdrückung, Ausgrenzung und Hass ausgesetzt. Wir wollen keine Frauenquote für Spitzenposten, wir wollen keine Vermarktung des Feminismus jedes Jahr am 08. März und wir wollen nicht die „Gleichberechtigung“, mit der wir beschwichtigt werden sollen.

Wir wollen eine befreite Gesellschaft, in der die Ketten der Geschlechter gesprengt sind, in der wir tatsächlich frei sein können. Wir wollen uns befreien aus der Rolle der Unterdrückten hin zu selbstbestimmten Individuen. Diesen Kampf führen wir gleichermaßen für cis – Frauen, für Trans – und Interpersonen, für Lesben, Schwule, Bi – und Asexuelle. Dieses Ziel können wir aber nur gemeinsam erreichen. Wir müssen erkennen, dass die Unterdrückung der Frau dem kapitalistischen System zugrunde liegt. Wir können uns von unseren Fesseln nur befreien, indem wir uns von dem System befreien, dass zwangsläufig nur zur Unterdrückung führen kann – Sei es die Unterdrückung von Frauen, die der lohnabhängigen Bevölkerung oder die von anderen marginalisierten Gruppen. In unserer Gesellschaft profitieren wenige, während die große Mehrheit auf der Strecke bleibt. Eine Befreiung für alle, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, (sozialer) Herkunft, Sexualität und Lebensgestaltung können wir nur erreichen, indem wir uns bewusst machen, dass wir nur gemeinsam die Kraft aufwenden können, das System der Unterdrückung und Ausgrenzung des Kapitalismus, zu überwinden und uns zu befreien.

Am 08. März wollen wir gemeinsam die antikapitalistische feministische Stimme sein – kommt zur Demo um 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in den antikapitalistischen Block!

Rotes Mainz, 2020

Allgemeines zur Demo:

Alle antifaschistischen und internationalistischen Menschen sind herzlich willkommen und sind eingeladen sich dem Block anzuschließen.

Bringt keine Fahnen oder Banner von Organisationen, Gruppen oder Parteien mit. Da auf ein einheitliches Erscheinungsbild Wert gelegt wird werden rote Fahnen verteilt, gerne könnt ihr aber auch rote Fahnen mitbringen.

Für fest organisierte Reihen vorne im Block ist gesorgt. Nehmt darauf Rücksicht.

Verzichtet auf Videos und Bilder im Block.

Bericht zu unserem Roten Block am 8.März Folgt im Laufe der kommenden Woche! Rotes Mainz (2020)

kurdisches zentrum mainz/eröffnungsfeier

Die Eröffnung des kurdischen Vereins in Mainz.
Nach langer Zeit wurde der kurdische Verein heute in Mainz wieder eröffnet. Sehr viele GenossInnen kamen heute und feierten die Eröffnung gemeinsam. JXK und YXK Mainz waren mit einer reichlich ausgelegten Stand präsent. Ab 17 Uhr fand der Jugendabend statt und wurde mit Gowend(kurdischer Tanz) und Singen beendet. Wir freuen uns auf weitere Abende, und werden sobald wieder Veranstalltungen stattfinden es rechtzeitig ankündigen.

Rotes Mainz (2020)

rote straßenkunst mainz teil (3)

Lasst uns gemeinsam eine Gegenmacht aufbauen um denen da oben (Die Klasse der Kapitalistinnen) zu zeigen das wir uns nicht mehr länger, unten (Die Klasse der Arbeiterinnen) gegenseitig bekämpfen. Und ihre Gewinne auf Nacken unserer Klasse ein Ende haben wird. Schließt euch uns im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung an. Werdet ein Teil von Rotes Mainz! Jugend auf die Straße und nicht ins Parlament!

Rotes Mainz (2020)

Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan!

Jibo Azadiyê Serokati –
Bi Hev Re Serhildan

Am Tag des internationalen Komplotts der Staaten gegen den Vorsitzenden der Völker Abdullah Öcalan ( 9.Oktober), organisierten kurdische junge Frauen JXK und kurdische Jugendliche YXK zusammen mit antifaschistischen Strukturen @antifa_mainz @rotesmainz eine spontane Demonstration mit Feuerwerk durch die Mainzer Innenstadt. Gleichzeitig brachten zwei Aktivistinnen der JXK ein 4 meter großes Transparent mit der Aufschrift „Em dibejin Na!“, „Wir sagen nein zur Totalisolation“, „Bi Hev Re Serhildan“ und Serokatis Porträt“ an. Bei beiden Aktionen nahmen die kurdische Frauen der JXK die Vorreiterrolle ein.
Die rechtswidrige Gefangenschaft Serokatis ist nicht nur an seine Person gerichtet, sondern steht gegen das ganze kurdische Volk.
Solange die Totalisolation gegen Serok Apo weiter geht, werden wir, die kurdische Jugend, JXK, YXK und Internationalisten, die Straßen nicht verlassen.
Die Zeit der Freiheit ist gekommen!
Ein Dialog mit Öcalan ist dringender denn je – seine Freiheit ist dringender denn je!
Wir fordern:
Freiheit für alle politischen Gefangenen und ein Ende der Kriminalisierung der kurdischen Befreiungsbewegung!
Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan!

Rotes Mainz (2020)

hanau gedenkkundgebung/frankfurt hauptwache.

In Hanau wurden 9 junge Menschen getötet. Er tötete sie, weil er nach einer rassistischen Ideologie handelte. Er war kein verwirrter Einzeltäter.

Gemeinsam mit @migrantifahessen, @internationalegruppesiegen @youngstruggle_ @youngstruggle_ffm und vielen weiteren Gruppen waren wir auf der Kundgebung in Frankfurt an der Hauptwache, um den Opfern zu Gedenken und den Worten der betroffen Familien und der Hinterbliebenen zuzuhören. Die Initiative @19februarhanau screente live aus Hanau die Reden.

Um den Opfern zu gedenken reisten wir gemeinsam als Rotes Mainz am Morgen nach Hanau, um uns an den Ort des Geschehens zu begeben. Und uns vor Ort mit der Internationalen Jugendgruppe aus Siegen zu treffen. Da Migrantifa Hessen ausschließlich nach Frankfurt mobilisierte, folgten wir dem Aufruf und unterstützen anschließend dort die Kundgebung.

Egal ob Hanau, Halle oder anderswo. Rechten Terror stoppen und entgegentreten. Wir unterstützen die Forderungen aus einzelnen Reden: Verfassungsschutz auflösen, NSU Morde aufklären, strukturellen Rassismus in den Behörden bekämpfen, Alltagsrassismus bekämpfen, rechte Netzwerke entwaffnen.

Diese und andere Forderungen aus den Reden findet ihr als Videos bei @migrantifahessen .

Hanau war kein Einzelfall! Say their names!

Hanau war kein Einzelfall! Say their names!

internationales zentrum siegen/eröffnungsfest

Gemeinsames Grillfest – internationale Gerichte

Am 23.08 haben wir als Rotes Mainz gemeinsam mit der Aktion 44 das Eröffnungsfest vom Zentrum in Siegen Besucht. Es wurde der Garten der Räumlichkeiten direkt an der Sieg genutzt, um uns gegenseitig und die Nachbarschaft besser kennenzulernen. Es gab verschiedene Salate, Grillgut vegetarische und vegane Speisen. Zum Anfang wurde die Gründungserklärung und Informationen zum Verein in den Sprachen deutsch und türkisch verlesen. Damit die Hygienemaßnahmen in Coronazeiten eingehalten und gewährleistet werden konnten, wurden Listen zur Nachverfolung ausgelegt und eine ,,Desinfektion Station“ eingerichtet. Um über die Krise hinaus Hilfe und Solidarität anzubieten, hatt sich das Zentrum zum Ziel gesetzt bald zu regelmäßigen Öffnungszeiten Sozialberatung und nachbarschaftlichen Austausch anbieten, denn die Krise trifft alle von uns unterschiedlich hart.

Frauenkampf ist klassenkampf!

Am 7.März 2020 waren wir zusammen mit der Internatinalen Jugendgruppe aus Siegen und der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Gießen (ARAG) auf der Demo zum Frauenkampftag des 8 März Bündnis . Wir sind stolz, Seite an Seite mit so vielen starken Genossinnen und Genossen gegen Frauenunterdrückung auf der Straße gewesen zu sein.
Schluss mit dem kapitalistischen System, was Zustände aufrecht erhält, unter denen Frauen täglich Sexismus und Gewalt erfahren müssen. Zustände, unter denen Frauen prekarisierte Lohn- wie unbezahlte Reproduktionsarbeiten leisten müssen. Zustände, unter denen Frauenmorde an der Tagesordnung stehen.
Der Internationale Frauentag ist für uns kein Tag für Szene-Parties, sondern ein Tag zum Kämpfen! Nicht der Geschlechterkampf, sondern nur der revolutionäre Klassenkampf von unten kann die Frauenbefreiung erreichen. Eine bessere Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung ist möglich! ,,Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau, ohne Befreiung der frau kein Sozialismus!“ – Alexandra Kollontai

7. März 2020 in Gießen.