MIETEN RUNTER LÖHNE RAUF!

Am Samstag waren wir in Mainz-Kastel unterwegs und haben einen antifaschistischen Spaziergang unternommen und dabei reichlich Aufkleber und Tags hinterlassen, um den Menschen vor Ort und vor allem den Faschos von der NPD dort klar zu machen das Mainz-Kastel Rotes Gebiet ist! Meldet euch bei uns wenn ihr Nazi-Aktivitäten in Mainz-Kastel beobachtet. Haltet eure Augen offen. Zusätzlich haben wir Mieten runter Löhne rauf Flyer vom Roten Aufbau vor Ort verteilt, um auf die Aktuelle Wohn und Mietsituation nicht nur in Mainz sondern auch in der BRD aufmerksam zu machen. Das soll den Menschen aus unserer Klasse Alternativen aufzeigen wie sie sich gegen diese Umstände wehren können. Wir müssen gemeinsam als Arbeiter*innen gegen dieses Ausbeuterische System kämpfen.

KRANK IST DAS SYSTEM! KRANK MACHT DAS SYSTEM!

ARMUT IST KEIN ZUFALL! KAPITALISMUS BRINGT ARMUT KRIEG UND KRISE!

GEMEINSAM KÄMPFEN FÜR BEZAHLBAREN WOHNRAUM, GEGEN AUSBEUTUNG UND UNTERDRÜCKUNG, EGAL WO!

ihre krise? #nichtaufunseremrücken – aktionstag in giessen

Gestern haben wir mit unseren Genoss*innen von der ARAG Gießen, Aktion 44 Dortmund/Bochum und der Internationalen Jugendgruppe aus Siegen, im Zuge des bundesweiten Aktionstages der Kampagne #NichtAufUnseremRücken, in der Gießener Innenstadt eine Kundgebung organisiert, um auf die folgenschwere Auswirkung des kapitalistischen Systems auf die Bevölkerung und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise aufmerksam zu machen. Auf der Kundgebung wurden Flyer verteilt und Schilder aufgehangen. Parallel sprühte ein Genosse in der Fußgängerzone ein „#NAUR(Nicht auf unserem Rücken!) – Die Reichen sollen die Krise bezahlen“, was mehr Aufmerksamkeit bei den Passant*innen erregte und für mehr Interesse an der Thematik und an Gesprächen bei den Menschen sorgte. Nach der Kundgebung haben wir noch alle zum Abschluss des Tages ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht, um darauf aufmerksam zu machen wie wichtig es ist das Menschen aus unserer Klasse sich bei uns Organisieren! Zusätzlich zu erwähnen ist noch das wir vor dem Bundesweiten Aktions Tag der Kampagne, zuvor in Mainz ein Banner gesprüht haben (ERST KAPUTT SPAREN, DANN APPLAUS? IHRE KRISE? # Nicht auf UNSEREM RÜCKEN!) welches wir Freitags in Gießen zusammen mit unseren Genoss*innen der ARAG aufgehangen haben. Aufruf: #NichtAufUnseremRücken – Die Reichen sollen die Krise bezahlen! Stellenabbau, Kurzarbeit, stagnierende Löhne und Betriebsschließungen: Längst hat sich die Corona-Krise in eine schwere Wirtschaftskrise gewandelt. Die Lösung der Regierung zeigt, wo die Prioritäten liegen: Milliarden für Konzerne, damit die weiter Dividenden (Anteil am Bilanzgewinn einer Aktiengesellschaft) an die Aktionäre ausschütten können, während gleichzeitig darüber diskutiert wird den Mindestlohn zu senken und die Arbeitszeiten zu erhöhen. Die Rechnung für das 1,2-Billionen-Euro-Paket wird der Staat am Ende den Arbeiter*innen präsentieren wollen. Wir sagen: Nicht auf unserem Rücken! Es ist Zeit, dass wir uns wehren! Die Reichen sollen die Krise bezahlen! Die aktuelle Krise hat schon vor Corona begonnen, der Virus hat sie nur beschleunigt. Es ist kein Naturgesetz, dass in Krankenhäusern gestresstes, unterbezahltes Personal mit mangelnder Ausrüstung Patient*innen versorgt. Auch nicht, dass diese und ein Großteil anderer schlecht bezahlter Jobs zusätzlich zur Haushaltsarbeit noch immer von Frauen gemacht werden. Es ist nicht unvermeidlich, dass unsere natürliche Umgebung zerstört wird um Arbeitsplätze zu erhalten. Es ist nicht notwendig, dass es alle paar Jahre zu Krisen kommt, die die Existenz von Millionen gefährden. Um unsere Ernährung zu sichern brauchen wir keine sklavenähnliche Bedingungen für migrantische Arbeiter*innen auf Feldern und in Fleischfabriken. Und ganz sicher brauchen wir keine rassistische Polizeigewalt! Eine Gesellschaft mit einem Gesundheitssystem, dass nicht dem Profit weniger, sondern dem Schutz aller dient, ist machbar. Eine Wirtschaft, die nicht im Widerspruch zur Natur steht und in der die notwendige Arbeit fair verteilt ist und niemanden kaputt macht, ist möglich. Doch dazu müssen wir uns zusammenschließen und klar machen, dass wir den Karren für unsere Bosse nicht mehr aus dem Dreck ziehen wollen! Wir, Arbeiter*innen, Angestellte, Pflegekräfte, Erzieher*innen und Verkäufer*innen, halten den Laden am laufen. Und nur wir können dafür sorgen, dass diese Krise nicht schon wieder auf unserem Rücken ausgetragen wird! Ihre Krise hat System – uns reichts!

GEMEINSAM GEGEN AUSBEUTUNG UND UNTERDRÜCKUNG!

Black lives matter Kundgebung


Am 04.07.20 versammelten sich rund 300 Menschen zur zweiten Black Lives Matter Kundgebung in Mainz, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren.
Durch eine 10 minütige Schweigeminute wurde dem brutalen Mord durch einen Polizisten Ende Mai, in Minneapolis, an George Floyd gedacht.
George Floyd steht nur symbolisch für viele Opfer von Polizeigewalt und eines strukturellen Rassismusproblems innerhalb der Gesellschaft und insbesondere innerhalb der Polizei und anderen Behörden.
Um auf die strukturellen Probleme in der Polizei und den Zusammenhang von Rassismus und Kapitalismus aufmerksam zu machen verteilten wir um den Kundgebungsort passende Spruchbänder und Plakate!
Wir rufen auf sich mit betroffenen Menschen zu solidarisieren.
Gegen Rassismus und Polizeigewalt, für eine befreite Gesellschaft! Lasst uns als kämpfende Jugend auf die Straßen gehen, um sich gemeinsam gegen Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung zu wehren!

Aktionen von uns rund um die Kungebung in Mainz vom letzdem Samstag (04.07.20).

Spruchband 1: Die Grenze verläuft nicht zwischen Innen & Aussen, sondern Unten und Oben! (45 m)

Spruchband 2: Rassismus tötet! Klassenkampf vereint! ( 20 m)

Spruchband 3: Rassismus spaltet! Klassenkampf vereint! (20 m)

Kollektiv die Kämpfe organisieren!

Am Wochenende kamen wir mit der Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen, Antifaschstischen Aktion 44 Dortmund / Bochum und der Internationalen Jugendgruppe Siegen zusammen, um uns auszutauschen und kollektiv die Kämpfe in der kommenden Krise zu organisieren.

Stehen wir zusammen als Klasse gegen dieses ausbeuterische und unterdrückerische System, gegen ihre Kriege, die Spaltung durch Rassismus.

Lassen wir ihre Wirtschaftskrise nicht auf unseren Rücken austragen und nehmen wir uns die Dinge zurück, die uns gehören.

Es gibt kein Ende der Geschichte, lasst sie uns weiterschreiben!

Wehrt euch, kommt zu uns!

Links zu den einzelnen Städten:

Siegen: https://internationale-gruppe.de/

Dortmund/Bochum: https://antifaaktion44.noblogs.org/post/2018/09/27/grundung-der-antifaschistischen-aktion-44/

Gießen: https://aragantifa.wordpress.com/

Chemnitz: https://www.instagram.com/antifaschistische.jugendgruppe/?hl=de

Rotes mainz(online)

Wir, „Rotes Mainz“ sind eine kommunistische Gruppe aus Mainz. Unser Ziel ist es, linke revolutionäre Politik einer breiten Masse zugänglich zu machen. Wir verstehen uns als marxistisch, internationalistisch und antifaschistisch und möchten auf dieser Basis unsere politischen Inhalte in die Gesellschaft einbringen und präsenter machen. Neben der Stadt Mainz, möchten wir auch Menschen aus anderen Städten dazu motivieren, sich zu organisieren und die Stimme zu erheben. Wir rufen euch dazu auf, in anderen Städten aktiv zu werden oder euch bei uns zu organisieren, um gemeinsam als proletarische (Arbeiter-)Klasse eine revolutionäre Gegenmacht gegen das unterdrückerische System aufbauen zu können! Wir sind der festen Überzeugung, dass nur ein starkes Zusammenspiel von Theorie und Praxis es uns ermöglicht eine starke Gegenkultur aufzubauen. Politik muss MIT den Menschen gemacht werden, statt FÜR oder GEGEN die Menschen! Damit unsere Ideen und Texte alle Menschen erreichen können, versuchen wir diese in einfacher Sprache zu schreiben. Werdet aktiv und organisiert euch… nutzen wir die Zeit und nehmen uns die Straßen!
Ein vollständiges Selbstverständnis folgt.