klassenfest/2021

Wenn wir beim Klassenfest oder am 1. Mai auf die Straße gehen, dann bitten wir nicht um Almosen bei den Reichen. Wir fordern den Staat nicht auf zu handeln. Vielmehr müssen wir darauf aufmerksam machen, dass die meisten unserer Probleme eben gar nicht so individuell sind, sondern viele von uns ein schlechtes Leben haben, weil wir in dieser Gesellschaft die Besitzlosen sind. Wenn wir Geknechteten einmal erkennen, dass wir viele sind, dann werden wir handlungsfähig und können unser Interesse gegen die der Bonzen durchsetzen. Wir wollen nicht mehr einstecken! Tun wir uns zusammen und machen Welle für eine Zukunft ohne Krisen und Kapitalismus!
 
Die reichen Profiteure sollen die Krise bezahlen – Vermögenssteuer jetzt!
Mieten runter – Löhne rauf: Wir gegen Sie!

30.4. 16 Uhr S-Sternschanze Klassenfest

Rotes Mainz (2021)

„WENN DER KAMPF WIEDER AUFGENOMMEN WIRD”

Gestern zum Jahrestag der Pariser Kommune brachte unsere bundesweite Struktur eine Broschüre raus:

Anfang der 1870er war der Kapitalismus in (fast) ganz Europa hegemonial. Die Ereignisse von Paris, damals eine der größten Städte der Welt, auf die wir im Folgenden eingehen wollen, zeigen jedoch, dass dies nicht so bleiben musste. „Marx und Engels hatten in dem Manifest der Kommunistischen Partei geschrieben, die Bourgeoisie schaffe sich ´ihren eigenen Totengräber´. Am 18. März 1871 konnte sich das französische Bürgertum davon überzeugen, wie recht sie gehabt hatten.“

Die Broschüre soll ein Blick auf Entstehung, Bestehen, Kampf und Niederwerfung der Kommune geben. Ziehen wir unsere Schlüsse für Theorie und Praxis daraus!

Die Broschüre bekommt ihr auf der Seite: perspektive-kommunismus.org

Rotes Mainz (2021)

Freiräume erkämpfen/Freizeit gestalten! teil (3)

Freiräume erkämpfen/Freizeit gestalten!
Politisches Material und den politischen Raum erweitern und dabei das Gruppengefühl stärken.
Diese Ziele verfolgen wir bei regelmäßigen Ausflügen ins Rheinland-Pfälzische und Hessische Umland.
Anfang letzten Sommer machten wir eine Tour zum Biggesee in NRW, um gemeinsam das schöne Wetter zu genießen und zusammen ein wenig Sport zu machen ,schwimmen etc.
Wir hinterließen vor Ort einige Aufkleber, Da anscheinend ein paar Faschos vom dritten Weg in der Gegend wohnen.
Zusätlich stärkten wir das Gruppengefühl unter den anwesenden Genoss*innen, wir trieben zusammen Sport und diskutierten über politische Themen. Wir sehen solche Ausflüge als sehr wichtig an, da sie zur Erweiterung unserer politischen Räume führen und unter den anwesenden Genoss*innen ein gutes Verhältnis und eine Basis für weitere politische Aktionen schafft!
Leider werden gerade außerhalb der Metropolen, große Gebiete den Faschisten überlassen, dem wollen wir zusammen mit euch entgegentreten denn es ist nicht schwarz gegen weiß nicht Hinterland gegen Stadt sondern arm gegen reich und Klasse gegen Klasse!
Nehmt euch deshalb eure Straßen, befreit eure Dörfer von Fascho scheiße und etabliert politische Gruppen!
FÜR EINE REVOLUTIONÄRE KÄMPFENDE JUGEND!

Rotes Mainz (2021)

LLL Demo berlin/2021

Gerade machen gegen die Reaktion damals wie heute!

Die LLL-Demo wurde am 10.01.2021 schon beim Aufstellen massiv von der Polizei attackiert. Anfangs griffen mehrmals die Bullenschweine den friedlichen FDJ-Block direkt und unvermittelt an, dieser lief vor dem Antifa-Block. Angeblich wäre die FDJ verboten und damit das Zeigen ihrer Symbole eine Straftat. Dies stimmt sogar nach ihrem bürgerlichen Recht so nicht, weil die FDJ zwar in den 50ern im Westen verboten wurde, aber nach der Wiedervereinigung dies Verbot so nicht mehr gültig ist. Außerdem wurde sogar in Berlin dies richterliche vor einigen Jahren schon einmal festgestellt.

Als wir uns mit den Betroffenen solidarisierten wurde unser Block und auch die Blöcke von migrantischen Gruppen in unmittelbarer Nähe mehrmals angegriffen. Dabei kam es auch zu mehreren Verletzten und Festnahmen. Besonderes absurd ist es, weil in den bürgerlichen Medien die Repression damit begründet wurde, dass die Corona-Auflagen nicht eingehalten wurden. Abstandsregeln können nicht eingehalten werden, wenn Cops von allen Seiten angreifen und permanent Leute festnehmen. Mehrere gewaltgeile Bullen hatten die ganze Zeit keine Maske auf und wurden immer wieder darauf hingewiesen, diese belächelten diese Hinweise.

Dennoch konnte nach etwa einer Stunde die Demo mit etwa 2000 Menschen starten und zur Gedenkstätte der Sozialist*innen ziehen. Nach der Demonstration wurden erneut mehrere Personen festgenommen, so endete für viele Genoss*innen das Gedenken in der Gefangenensammelstelle in Tempelhof. Gegen 32 Personen wird nun ermittelt und 10 Personen wurden so schwer verletzt, dass sie nicht mehr von den Demosanis versorgt werden konnten.

Schlussendlich muss man sagen, dass eine Regierungsbeteiligungen der Linkspartei für die radikale Linke auf der Straße nichts bringt. Die Blöcke müssen nächstes Jahr besser organisiert werden und auch die Auflösung der Blöcke muss besser werden, weil es in den letzten Jahren genau dann immer wieder zu Festnahmen kam. Trotz Schlagstöcken, Pfefferspray, Anzeigen und auch Verletzungen ist diese Demonstration ein wichtiges Ereignis der radikalen Linken. Gedenktage sind für uns keine Tage des Trauerns, sondern Tage in denen wir an die vergangenen Kämpfe anknüpfen. Damals wie heute waren es Sozialdemokraten, die als Speerspitze des kapitalistischen Systems uns angriffen, wir vergessen nicht!

Solidarität mit den Festgenommen und den Betroffenen von Polizeigewalt!

Rotes Mainz (2021)

kampagne plakate mainz teil (1)/nicht auf unserem rücken!

Eine Übersicht der Kampagne Plakate die in Mainz hängen. Solltet ihr welche sehen, dann sendet uns gerne Bilder davon!
Vielen Dank für die bisherigen Einsendungen.

Gemeinsam gegen die Krise

Lange hat sie sich angekündigt und nun ist sie da – die Weltwirtschaftskrise. Schon vor der Coronapandemie sahen die bürgerlichen Ökonomen eine Wirtschaftskrise kommen und warnten vor ihr. Nun hat sie durch die Coronapandemie an Fahrt aufgenommen und wird kaum zu stoppen sein. Zwar pumpen die Länder Milliarden in die Unternehmen, um die Krise abzufedern, doch allen ist klar, dass diese Krise jene von 2008/2009 bei weitem übersteigen wird. Schon jetzt wälzt das Kapital die Krise auf die Arbeiter*innen ab und kürzt fleißig Stellen, während es Staatshilfen von der Regierung dankend annimmt. Während BMW 6000 Stellen streicht halten sie daran fest, dass sie ihren Aktionär*innen Dividiende auszahlen wollen, um diese bei Laune zu halten. Tuifly wird wahrscheinlich 900 Stellen abbauen, Galeria Karstadt Kaufhof wird 62 Filialen schließen und die Lufthansa spricht von einem rechnerischen Stellenübergang von 22.000 Vollzeitstellen, wovon die Hälfte auf Deutschland fällt. Es ist klar, dass die Krise massive ökonomische und soziale Folgen haben wird und dass sie für uns schlimmer wird, je weniger wir uns solidarisch organisieren. Daher wollen wir mit unserer Stickerkampagne einen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Kämpfe machen und einen ersten Grundstein für die weitere Zusammenarbeit zwischen revolutionären, Antifaschist*innen und Kommunist*innen in unserer Region legen. Nur gemeinsam können wir uns wehren!

Wenn ihr ebenfalls aktiv werden oder euch gemeinsam organisieren wollt, als Einzelperson oder Gruppen diese kämpfe teilt, dann schreibt gerne die jeweiligen Gruppen in den Städten an. Die Sticker und Vernetzung sind nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Nutzen wir die aktuelle Zeit, um uns vorzubereiten und jeden Angriff auf unsere Interessen, unsere Klasse entegenzugreten und uns nicht stillschweigend unsere Lebensgrundlagen entziehen zu lassen und die Verelendung und Verarmung großer Teile der Bevölkerung und Klasse hinzunehmen. 

Wirtschaftskrise?
Nicht auf unserem Rücken!

Rotes Mainz (2020)

internationales zentrum siegen/eröffnungsfest

Gemeinsames Grillfest – internationale Gerichte

Am 23.08 haben wir als Rotes Mainz gemeinsam mit der Aktion 44 das Eröffnungsfest vom Zentrum in Siegen Besucht. Es wurde der Garten der Räumlichkeiten direkt an der Sieg genutzt, um uns gegenseitig und die Nachbarschaft besser kennenzulernen. Es gab verschiedene Salate, Grillgut vegetarische und vegane Speisen. Zum Anfang wurde die Gründungserklärung und Informationen zum Verein in den Sprachen deutsch und türkisch verlesen. Damit die Hygienemaßnahmen in Coronazeiten eingehalten und gewährleistet werden konnten, wurden Listen zur Nachverfolung ausgelegt und eine ,,Desinfektion Station“ eingerichtet. Um über die Krise hinaus Hilfe und Solidarität anzubieten, hatt sich das Zentrum zum Ziel gesetzt bald zu regelmäßigen Öffnungszeiten Sozialberatung und nachbarschaftlichen Austausch anbieten, denn die Krise trifft alle von uns unterschiedlich hart.

solidarität mit dem roten aufbau!/Kampf ihrer klassenjustiz!

Am Montag zu frühen Morgenstunden des 31.08 haben Sondereinsatzkommandos mit Maschinenpistolen im Anschlag mehrere Razzien bei Genoss*innen  wegen eines 129StGB-Verfahrens (Bildung einer kriminellen Vereinigung) durchgeführt.

Die Genossinnen und Genossen wurden zum Teil mit dem Maschinengewehren vom SEK bedroht und aus ihren Betten gezogen. Es sind die größten Angriffe der letzten Jahre auf die radikale Linke. Es gab 27 Durchsuchungen von Wohnungen und Vereinsräumlichkeiten in Hamburg, Niedersachsen,Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt gibt es 22 Beschuldigte beim 129 – Verfahren gegen den Roten Aufbau Hamburg. Wir lassen uns von solchen Maßnahmen nicht einschüchtern und bleiben bei unserer Praxis, wir bleiben antagonistisch dem Klassenstaat gegenüber! Nieder mit der Klassenjustiz! Wir wünschen den Genossinnen und Genossen viel Kraft: ihr seid nicht alleine!

DIESEN ANGRIFF WEISEN WIR ENTSCHIEDEN ZURÜCK! SOLIDARITÄT IST UNSERE WAFFE!

Entschlossener Protest Gegen den ,,Tag der Heimattreue“

Am sogenannten ,,Tag der Heimattreue“ vom Dritten Weg gingen wir mit 400 Menschen gemeinsam in Olpe auf die Straße, um unsere Wut und Unmut über das vermeintliche ,,Volksfest“ der Nazi Partei auf die Straße zu tragen. Neben Parolen wie: ,,Der 2.2 war ein schöner Tag, der dritte Weg endet in Stalingrad“ und ,,Gegen Rechte Hetze, Faschos auf die Fresse, Internationale Antifa“, gab es viele Rufe mit den Forderungen ,,Für ein rotes Sauerland“ , ,,Für ein rotes Siegerland“, um auf die Notwendigkeit nach politischer Veränderung und antifaschistischen Selbstschutz zu verdeutlichen.

Der Demozug stoppte nur kurz an dem ,,Fest“, sodass wir uns dazu entschlossen einen weiteren Stopp des Demonstrationszuges hinter uns einzuleiten, um den Gegenprotest weiterhin unmittelbar zu ihren rassistischen Machenschaften abhalten zu können.

Während die Selbstverteidigungs- und Kampfsportkurse bei den Nazis wohl im Sitzen auf dem Boden gegeben wurden, gingen wir trotz enormer Hitze entschlossen, Laut und Ausdrucksstark voran. Egal ob Plus oder Minus 40 Grad, wir AntifaschistInnen werden ihnen entgegentreten.

Die Partei, Mitglieder und Sympathisanten sehen unsere Freunde, Verwandten, Kollegen und Bekannte als Feinde an. Sie werden nicht aufgeben und den Nährboden für Terror und Mord bereiten.

Lasst uns den antifaschistischen Selbstschutz organisieren! Wer aus der Gegend von Mainz kommt und Interesse an Kampfsport hat kann sich gerne bei uns melden wir werden euch dann günstige und korrekte Vereine aus Mainz weiter empfehlen. Für eine Kämpfende Jugend die sich zu wehren weiß. Auch in MAINZ!!!!

Siegen und Olpe sehen rot!

Die Jugend leistet Widerstand, für ein rotes Sauerland (und Siegerland)!

Lasst uns den antifaschistischen Selbstschutz organisieren! Wer aus der Gegend von Mainz kommt und Interesse an Kampfsport hat kann sich gerne bei uns melden wir werden euch dann günstige und korrekte Vereine aus Mainz weiter empfehlen. Für eine Kämpfende Jugend die sich zu wehren weiß. Auch in MAINZ!

Die Jugend leistet Widerstand!

INFOSTAND IN SIEGEN – 30.05 – RÜCKBLICK!

Kurzer Rückblick zum Infostand vom 30.05 in der Siegener Innenstadt.

Gegen 15 Uhr versammelte sich die Internationale Jugendgruppe auf dem Bahnhofsvorplatz, um gemeinsam mit uns aktuelle Texte zur Krise, Materialien wie Sticker, Tshirts, Plakate und weitere Sachen anzubieten. Vor dem Stand gab es zahlreiche Unterhaltungen mit interessierten und Betroffenen von der Corona und Wirtschaftskrise, sodass sehr spannende Diskussionen und Gespräche über Alternativen und Lösungen stattfinden konnten.

Abseits des Infostandes gab es zeitgleich eine Kundgebung von Corona Kritiker*innen, welche neben Forderungen nach mehr direkter Demokratie abseits Kontrolle von Konzernen auch fragwürdige und unbestätigte Thesen für die Bevölkerung aufstellten. Am Rande des Protests versuchten mehrere bekannte Siegener Faschisten aus dem Umfeld der Partei ,,Der Dritte Weg“ auf die Veranstaltung einzuwirken und zu diskutieren. Nach kurzer Zeit wurden sie jedoch von mutigen AntifaschistInnen zur Flucht gezwungen und es konnten weitere Schandtaten, rassistische Äußerungen und feige Agitationsversuche der besorgten Bürger verhindert werden.

Im Anschluss fand ein antifaschistischer Spaziergang statt, bei welchem am Rande einige der am Infostand angebotenen Sticker der Kampagne auftauchten und das Stadtbild von nun an prägen.

Am Ende gab es eine kurze Aktion vor dem Marienkrankenhaus, um unsere Solidarität mit den Beschäftigten und unsere Forderungen zu zeigen. Mit Schutzmasken zeigten wir unsere Transparente und richten die Botschaft an alle hart arbeitenden Pflegekräfte aber auch an die LKW Fahrer, Einzelhandelskaufleute und alle weiteren Berufe, welche vor der Krise weniger Beachtung und Anerkennung bekamen. Systemrelevant sind vor allem wir fleißige Arbeitskräfte, lassen wir unsere Gesundheit nicht für ihre Profite und die Aufrechterhaltung des Reichtums der Minderheit aufs Spiel setzen.

Stehen wir zusammen und kämpfen als Klasse, gemeinsam gegen jegliche Angriffe auf unsere Interessen, Brüder, Schwestern, KollegInnnen, Familien und Freunden.

Hinter dem Faschismus steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist international.

Für den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft! Für den Kommunismus!