solidarität mit dem roten aufbau!/Kampf ihrer klassenjustiz!

Am Montag zu frühen Morgenstunden des 31.08 haben Sondereinsatzkommandos mit Maschinenpistolen im Anschlag mehrere Razzien bei Genoss*innen  wegen eines 129StGB-Verfahrens (Bildung einer kriminellen Vereinigung) durchgeführt.

Die Genossinnen und Genossen wurden zum Teil mit dem Maschinengewehren vom SEK bedroht und aus ihren Betten gezogen. Es sind die größten Angriffe der letzten Jahre auf die radikale Linke. Es gab 27 Durchsuchungen von Wohnungen und Vereinsräumlichkeiten in Hamburg, Niedersachsen,Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt gibt es 22 Beschuldigte beim 129 – Verfahren gegen den Roten Aufbau Hamburg. Wir lassen uns von solchen Maßnahmen nicht einschüchtern und bleiben bei unserer Praxis, wir bleiben antagonistisch dem Klassenstaat gegenüber! Nieder mit der Klassenjustiz! Wir wünschen den Genossinnen und Genossen viel Kraft: ihr seid nicht alleine!

DIESEN ANGRIFF WEISEN WIR ENTSCHIEDEN ZURÜCK! SOLIDARITÄT IST UNSERE WAFFE!

Entschlossener Protest Gegen den ,,Tag der Heimattreue“

Am sogenannten ,,Tag der Heimattreue“ vom Dritten Weg gingen wir mit 400 Menschen gemeinsam in Olpe auf die Straße, um unsere Wut und Unmut über das vermeintliche ,,Volksfest“ der Nazi Partei auf die Straße zu tragen. Neben Parolen wie: ,,Der 2.2 war ein schöner Tag, der dritte Weg endet in Stalingrad“ und ,,Gegen Rechte Hetze, Faschos auf die Fresse, Internationale Antifa“, gab es viele Rufe mit den Forderungen ,,Für ein rotes Sauerland“ , ,,Für ein rotes Siegerland“, um auf die Notwendigkeit nach politischer Veränderung und antifaschistischen Selbstschutz zu verdeutlichen.

Der Demozug stoppte nur kurz an dem ,,Fest“, sodass wir uns dazu entschlossen einen weiteren Stopp des Demonstrationszuges hinter uns einzuleiten, um den Gegenprotest weiterhin unmittelbar zu ihren rassistischen Machenschaften abhalten zu können.

Während die Selbstverteidigungs- und Kampfsportkurse bei den Nazis wohl im Sitzen auf dem Boden gegeben wurden, gingen wir trotz enormer Hitze entschlossen, Laut und Ausdrucksstark voran. Egal ob Plus oder Minus 40 Grad, wir AntifaschistInnen werden ihnen entgegentreten.

Die Partei, Mitglieder und Sympathisanten sehen unsere Freunde, Verwandten, Kollegen und Bekannte als Feinde an. Sie werden nicht aufgeben und den Nährboden für Terror und Mord bereiten.

Lasst uns den antifaschistischen Selbstschutz organisieren! Wer aus der Gegend von Mainz kommt und Interesse an Kampfsport hat kann sich gerne bei uns melden wir werden euch dann günstige und korrekte Vereine aus Mainz weiter empfehlen. Für eine Kämpfende Jugend die sich zu wehren weiß. Auch in MAINZ!!!!

Siegen und Olpe sehen rot!

Die Jugend leistet Widerstand, für ein rotes Sauerland (und Siegerland)!

Lasst uns den antifaschistischen Selbstschutz organisieren! Wer aus der Gegend von Mainz kommt und Interesse an Kampfsport hat kann sich gerne bei uns melden wir werden euch dann günstige und korrekte Vereine aus Mainz weiter empfehlen. Für eine Kämpfende Jugend die sich zu wehren weiß. Auch in MAINZ!

Die Jugend leistet Widerstand!

INFOSTAND IN SIEGEN – 30.05 – RÜCKBLICK!

Kurzer Rückblick zum Infostand vom 30.05 in der Siegener Innenstadt.

Gegen 15 Uhr versammelte sich die Internationale Jugendgruppe auf dem Bahnhofsvorplatz, um gemeinsam mit uns aktuelle Texte zur Krise, Materialien wie Sticker, Tshirts, Plakate und weitere Sachen anzubieten. Vor dem Stand gab es zahlreiche Unterhaltungen mit interessierten und Betroffenen von der Corona und Wirtschaftskrise, sodass sehr spannende Diskussionen und Gespräche über Alternativen und Lösungen stattfinden konnten.

Abseits des Infostandes gab es zeitgleich eine Kundgebung von Corona Kritiker*innen, welche neben Forderungen nach mehr direkter Demokratie abseits Kontrolle von Konzernen auch fragwürdige und unbestätigte Thesen für die Bevölkerung aufstellten. Am Rande des Protests versuchten mehrere bekannte Siegener Faschisten aus dem Umfeld der Partei ,,Der Dritte Weg“ auf die Veranstaltung einzuwirken und zu diskutieren. Nach kurzer Zeit wurden sie jedoch von mutigen AntifaschistInnen zur Flucht gezwungen und es konnten weitere Schandtaten, rassistische Äußerungen und feige Agitationsversuche der besorgten Bürger verhindert werden.

Im Anschluss fand ein antifaschistischer Spaziergang statt, bei welchem am Rande einige der am Infostand angebotenen Sticker der Kampagne auftauchten und das Stadtbild von nun an prägen.

Am Ende gab es eine kurze Aktion vor dem Marienkrankenhaus, um unsere Solidarität mit den Beschäftigten und unsere Forderungen zu zeigen. Mit Schutzmasken zeigten wir unsere Transparente und richten die Botschaft an alle hart arbeitenden Pflegekräfte aber auch an die LKW Fahrer, Einzelhandelskaufleute und alle weiteren Berufe, welche vor der Krise weniger Beachtung und Anerkennung bekamen. Systemrelevant sind vor allem wir fleißige Arbeitskräfte, lassen wir unsere Gesundheit nicht für ihre Profite und die Aufrechterhaltung des Reichtums der Minderheit aufs Spiel setzen.

Stehen wir zusammen und kämpfen als Klasse, gemeinsam gegen jegliche Angriffe auf unsere Interessen, Brüder, Schwestern, KollegInnnen, Familien und Freunden.

Hinter dem Faschismus steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist international.

Für den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft! Für den Kommunismus!

Bericht von der Demo „Linke Politik verteidigen“ in Burg

Auswertung zur Demonstration gegen die Hausdurchsuchung des linken Zentrums und des rassistischen Angriffes auf ein arabisches Lebensmittelgeschäft in Burg Am 25.07.2020 gingen wir mit ca. 150 Personen auf die Straße. Der Grund für die Demonstration war, die rechtswidrige Hausdurchsuchung des linken Zentrums sowie der fremdenfeindliche Angriff auf ein arabisches Lebensmittelgeschäft in Burg. Gegen 14.00Uhr versammelten sich auf dem Bahnhofsvorplatz bereits viele Demonstrant*innen. Nachdem gegen ca. 14.30Uhr die letzten Demonstrant*innen eintrafen, begann sich die Demonstration zu formieren und startete über die Bahnhofsstraße in Richtung Friedensstraße. Ab da an, zogen wir an verschiedenen Wohngebieten und Einkaufsläden vorbei. Im Bereich der Brüderstraße wurde durch das Zünden eines Rauchtopfes die Dynamik der Demonstration nochmals gesteigert. Von da aus, ging es über den Burger Markt und über die Burger Innenstadt wieder zurück in Richtung Bahnhof. Nachdem wir wieder am Bahnhof eingetroffen sind, gab es eine Abschlussansprache um sich bei den Teilnehmer*innen zu bedanken und die Demonstration aufzulösen. Im Großen und Ganzen sind wir dem Verlauf, dem Ausdruck und der Teilnehmerzahl zufrieden. Wir konnten unseren Protest gegen die Durchsuchung und den versuchten Anschlag lautstark und kämpferisch auf die Straßen der ostdeutschen Provinz tragen. Uns ist wichtig zu zeigen, dass durch den Ausbau von antifaschistischer und linker Praxis in den ländlichen Regionen, neue Strukturen aufgebaut werden können und man auf das politische Leben in der Region Einfluss nehmen kann. In der nächsten Zeit gehen wir noch motivierter an die neu bevorstehenden Aufgaben heran und lassen uns von den staatlichen Repressionsschlägen und der damit einhergehenden Kündigung des Mietverhältnisses nicht kleinkriegen. Linke Politik in den ostdeutschen Provinzen aufbauen und verteidigen!!!

TEXT: ROTER AUFBAU BURG.

linke politik VERTEIDIGEN!

Es ist wieder soweit, dass Menschen durch rechten Terror genötigt werden, ihre Geschäfte zu schließen und aus Burg wegzuziehen. Vor ca. 5 Monaten drangen ein/e oder mehrere TäterInnen in ein Arabisches Lebensmittelgeschäft in Burg ein und verteilten mehrere Liter Dieselkraftstoff über das Inventar und die gesamten  Lebensmittel. Dass es nicht zu dem offensichtlich beabsichtigten Brand gekommen ist, gleicht einem Wunder. Die TäterInnen wurden bis heute nicht ermittelt und überhaupt scheint es, als würde diese fremdenfeindliche Tat bei den Ermittlungsbehörden als eine Lappalie abgetan werden.  Am 11. Juli drangen Polizisten unter einem fadenscheinigem Vorwand in das Linke Zentrum ein. Die schon gewohnte Schikane wurde darin übertroffen, dass verschlossene Türen aufgetreten und Holzverkleidungen von den Wänden gerissen wurde, wodurch ein erheblicher Schaden entstand. In der etwa eineinhalbstündingen Durchsuchung wurden Banner, Mobimaterial (Plakate und Flyer), Bastelmaterial, Farbe und einiges mehr beschlagnahmt. Der wahre Grund für die Durchsuchung sind wohl die seit einigen Wochen andauernden antifaschistischen Spaziergänge und das öffentliche Auftreten in der Stadt.   Mal wieder zeigt sich auch hier, dass die Polizei auf dem rechten Auge nicht nur blind ist, sondern zu allem Überfluss jene Menschen verfolgt, die sich gegen rechte Gewalt und für eine bessere Welt einsetzen.  Auch wurde mit der erneuten Razzia der Druck auf die Eigentümerin der Immobilie dermaßen erhöht, dass sie uns die Duldung in den Räumen entziehen will und wir nach jetzigem Stand das Zentrum somit verlassen müssen.  Klar ist für uns, dass wir uns von dem erneuten Angriff auf unser Zentrum sowie auf unseren Strukturen nicht einschüchtern lassen. Antifaschistische und Linke Politik sind besonders in Zeiten von Rechtsruck, faschistischer Terrorzellen in den Sicherheitsbehörden und einer sich zuspitzenden Weltwirtschaftskrise nicht bloß legitim, sondern notwendig!  Daran werden auch die Handlanger der Klassenjustiz und ihre repressiven Methoden jeglicher Art nichts ändern. Unser Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung geht weiter! Gemeinsam auf die Straße gegen staatliche Repression und faschistischen Terror!

Der Text ist von unseren Genoss*innen vom Roten Aufbau!

https://roter-aufbau.de/

Demonstration
25.7. um 14 Uhr Bahnhofsvorplatz in Burg

ihre krise? #nichtaufunseremrücken – aktionstag in giessen

Gestern haben wir mit unseren Genoss*innen von der ARAG Gießen, Aktion 44 Dortmund/Bochum und der Internationalen Jugendgruppe aus Siegen, im Zuge des bundesweiten Aktionstages der Kampagne #NichtAufUnseremRücken, in der Gießener Innenstadt eine Kundgebung organisiert, um auf die folgenschwere Auswirkung des kapitalistischen Systems auf die Bevölkerung und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise aufmerksam zu machen. Auf der Kundgebung wurden Flyer verteilt und Schilder aufgehangen. Parallel sprühte ein Genosse in der Fußgängerzone ein „#NAUR(Nicht auf unserem Rücken!) – Die Reichen sollen die Krise bezahlen“, was mehr Aufmerksamkeit bei den Passant*innen erregte und für mehr Interesse an der Thematik und an Gesprächen bei den Menschen sorgte. Nach der Kundgebung haben wir noch alle zum Abschluss des Tages ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht, um darauf aufmerksam zu machen wie wichtig es ist das Menschen aus unserer Klasse sich bei uns Organisieren! Zusätzlich zu erwähnen ist noch das wir vor dem Bundesweiten Aktions Tag der Kampagne, zuvor in Mainz ein Banner gesprüht haben (ERST KAPUTT SPAREN, DANN APPLAUS? IHRE KRISE? # Nicht auf UNSEREM RÜCKEN!) welches wir Freitags in Gießen zusammen mit unseren Genoss*innen der ARAG aufgehangen haben. Aufruf: #NichtAufUnseremRücken – Die Reichen sollen die Krise bezahlen! Stellenabbau, Kurzarbeit, stagnierende Löhne und Betriebsschließungen: Längst hat sich die Corona-Krise in eine schwere Wirtschaftskrise gewandelt. Die Lösung der Regierung zeigt, wo die Prioritäten liegen: Milliarden für Konzerne, damit die weiter Dividenden (Anteil am Bilanzgewinn einer Aktiengesellschaft) an die Aktionäre ausschütten können, während gleichzeitig darüber diskutiert wird den Mindestlohn zu senken und die Arbeitszeiten zu erhöhen. Die Rechnung für das 1,2-Billionen-Euro-Paket wird der Staat am Ende den Arbeiter*innen präsentieren wollen. Wir sagen: Nicht auf unserem Rücken! Es ist Zeit, dass wir uns wehren! Die Reichen sollen die Krise bezahlen! Die aktuelle Krise hat schon vor Corona begonnen, der Virus hat sie nur beschleunigt. Es ist kein Naturgesetz, dass in Krankenhäusern gestresstes, unterbezahltes Personal mit mangelnder Ausrüstung Patient*innen versorgt. Auch nicht, dass diese und ein Großteil anderer schlecht bezahlter Jobs zusätzlich zur Haushaltsarbeit noch immer von Frauen gemacht werden. Es ist nicht unvermeidlich, dass unsere natürliche Umgebung zerstört wird um Arbeitsplätze zu erhalten. Es ist nicht notwendig, dass es alle paar Jahre zu Krisen kommt, die die Existenz von Millionen gefährden. Um unsere Ernährung zu sichern brauchen wir keine sklavenähnliche Bedingungen für migrantische Arbeiter*innen auf Feldern und in Fleischfabriken. Und ganz sicher brauchen wir keine rassistische Polizeigewalt! Eine Gesellschaft mit einem Gesundheitssystem, dass nicht dem Profit weniger, sondern dem Schutz aller dient, ist machbar. Eine Wirtschaft, die nicht im Widerspruch zur Natur steht und in der die notwendige Arbeit fair verteilt ist und niemanden kaputt macht, ist möglich. Doch dazu müssen wir uns zusammenschließen und klar machen, dass wir den Karren für unsere Bosse nicht mehr aus dem Dreck ziehen wollen! Wir, Arbeiter*innen, Angestellte, Pflegekräfte, Erzieher*innen und Verkäufer*innen, halten den Laden am laufen. Und nur wir können dafür sorgen, dass diese Krise nicht schon wieder auf unserem Rücken ausgetragen wird! Ihre Krise hat System – uns reichts!

GEMEINSAM GEGEN AUSBEUTUNG UND UNTERDRÜCKUNG!

hoch die solidarität!

In Stuttgart, Karlsruhe und Thübingen kam es zu Hausdurchsuchungen bei Antifas. Wir wünschen allen betroffenen Genoss*innen, die von Repressalien der Klassenjustiz betroffen sind, viel Kraft; bleibt stabil! Im Zuge dieser Razzien wurden ED-Behandlungen durchgeführt und DNA-Proben durch die Cops genommen. Der Antifaschist „Jo“ sitzt seit dem in Stuttgart-Stammheim in U-Haft. Grund für die Repressionen der BRD soll eine Auseinandersetzung zwischen Antifas und Funktionären der psoido Gewerkschaft „Automobil Zentrum“ sein.

Wir solidarisieren uns mit den, von Hausdurchsuchungen betroffenen Antifas und fordern die sofortige Freilassung von Jo!

Getroffen hat es einen, gemeint sind wir alle!

Kampf ihrer Klassenjustiz! Freiheit für JO!

Außerdem Gedachten wir den Opfern des Anschlags von Sivas, bei welchem vor 27 Jahren 37 Menschen durch Faschisten verbrannten.

Kampf dem Faschismus in jedem Land.

Unutma Unutturma! (Wir werden nicht vergessen!)

Aufgrund von polizeilicher Maßnahmen konnten wir nur den zweiten Teil des Spruchbandes (Erinnern heißt kämpfen!) aufhängen. Nachdem unsere Aktion durch die Klassenfeinde gestört wurde, wurden auch die übrigen Spruchbänder von diesen abgehangen!


Zusätlich gedachten wir durch Aktionen von uns an Ugo Russo! Ugo Russo war ein 15-jähriger Junge aus einem Viertel in Neapel, das früher mal als Arbeiterviertel bekannt war. Im „Quartieri Spagnoli“ wohnen mittlerweile Menschen aus verschiedenen Schichten. Am 1. März entschieden sich Ugo R. und ein Freund dazu, einen 24-jährigen Mann mit einer Spielzeugpistole die Rolex abzunehmen. Die Carabinieri (italienische Gendarmerie) bekam diesen Vorfall mit und ein Beamter schoss fünf Mal in Richtung der flüchtenden Jugendlichen. Zwei Schüsse gingen in die Leere. Drei Schüsse trafen Ugo R. tödlich und kosteten ihn sein Leben.

Der Kampf der Initiative intensiviert sich, nachdem schon seit über 100 Tagen kein Autopsiebericht vorliegt. Die Familie von Ugo, antifaschistische Genoss*innen und die Initiative sind dankbar für solidarische Grüße und Unterstützung aus dem internationalen Ausland. Meldet euch bei „verità e giustizia per Ugo Russo“ (Wahrheit und Gerechtigkeit für Ugo Russo!) bei Facebook.

Polizia assassini! 1312!

Allgemein:

LL(L): Erinnern heißt kämpfen!

In diesem Jahr liefen wieder mehr Menschen auf der LL(L)-Demonstration mit, es schien die Sonne und die VeranstalterInnen sprachen von über 10.000 TeilnehmerInnen. Die antifaschistische Kampagne GERADE-MACHEN! ( In der wir als Rotes Mainz nicht Organisiert sind!) hatt dieses Jahr den roten Teil des Antifa/Internationalistischen-Blocks organisiert. Mit etwa 250 Leuten in unserem Blockteil zogen wir gemeinsam vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten. Für uns sind Tage des Gedenkens auch Kampftage, in dem wir an die Kämpfe der ermordeten GenossInnen anknüpfen und mit ihnen für eine menschliche Gesellschaft eintreten. Damit zeigen wir auf, dass wir in ihrer Tradition stehen und dennoch die heutigen Kämpfe unter den aktuellen Bedingungen annehmen. Auch wenn wir jedes Jahr überrascht sind, welche Irrungen und Wirrungen in der Bewegung so anzutreten sind, ist es umso wichtiger einen klassenkämpferischen und revolutionären Pol zu schaffen. Wer seine Geschichte nicht annimmt, der wird auch keine Zukunft haben. Deshalb muss es darum gehen im nächsten Jahr zu wachsen um optisch und inhaltlich weitere Akzente zu setzen. Am Ende haben wir dann noch ein Foto in Solidarität für unseren Genossen Toto gemacht. Er wurde von der Klassenjustiz in erster Instanz zu einer Haftstrafe verurteilt.

Gerade machen gegen Faschismus und Kapitalismus!

Haltet euch den Januar 2021 Frei! Wir als Rotes Mainz werden versuchen,für die Region Rhein-Main eine gemeinsame Anreise für das Gedenk-Wochenende in Berlin zu organisieren. Bei Interesse, könnt ihr euch auch jetzt schon bei uns melden.Schreibt uns am besten eine Mail an: rotesmainz@riseup.net

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