Querdenken in die Schranken weisen

Am Samstag trifft sich Querdenken wieder an der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz.
Statt Redebeiträgen ist dieses Mal ab 14:00 Uhr eine Demo durch die Mainzer Innenstadt geplant. Für uns steht fest, dass wir das verhindern werden!

Neben dem inhaltlichen Schwachsinn der dabei verbreitet wird, ist dies vor allem der Versuch von extremen Rechten sich wieder in Mainz breit zu machen.

Querdenken sind nicht die harmlosen Verteidiger:innen der Demokratie als die sie sich immer darstellen.
Aus vergangenen Veranstaltungen in Mainz wissen wir: Unter den Teilnehmenden befinden sich auch offen auftretende Faschist:innen – zu erkennen unter anderem an Nazi-Klamotten von Ansgar Aryan oder Thor Steinar.
Doch auch vermeintlich bürgerliche Anwesende werden versuchen ihren Demozug aggressiv mit Gewalt durchzusetzen, ohne dabei mit großem Widerstand durch die Polizei rechnen zu müssen. Das haben Großdemos in Kassel oder Stuttgart gezeigt.

Wir haben hart dafür gekämpft, dass sich nun schon lange keine Faschos mehr nach Mainz getraut haben. Deshalb lasst uns die Nazis an ihre eigenen Worte erinnern: „Mainz bleibt rot!“

Mit entschlossenen Aktionen werden wir den Aufmarsch von Querdenken zum Desaster machen und sie für immer aus unserer Stadt verjagen!

Kommt dafür alle am Samstag um 13:30 Uhr zur Gegenkundgebung am Schloss, teilt den Beitrag und bringt eure Freund:innen mit.
Gemeinsam verteidigen wir unsere Straßen gegen Verschwörungsideolog:innen und Nazis!

Bitte haltet auf den Kundgebungen einen Abstand von 2m ein und tragt FFP2-Masken (gibt vor Ort ein paar gegen eine kleine Spende). Keiner soll einem unnötigen Infektionsrisiko ausgesetzt werden.

Rotes Mainz, 2021

klassenfest/2021

Wenn wir beim Klassenfest oder am 1. Mai auf die Straße gehen, dann bitten wir nicht um Almosen bei den Reichen. Wir fordern den Staat nicht auf zu handeln. Vielmehr müssen wir darauf aufmerksam machen, dass die meisten unserer Probleme eben gar nicht so individuell sind, sondern viele von uns ein schlechtes Leben haben, weil wir in dieser Gesellschaft die Besitzlosen sind. Wenn wir Geknechteten einmal erkennen, dass wir viele sind, dann werden wir handlungsfähig und können unser Interesse gegen die der Bonzen durchsetzen. Wir wollen nicht mehr einstecken! Tun wir uns zusammen und machen Welle für eine Zukunft ohne Krisen und Kapitalismus!
 
Die reichen Profiteure sollen die Krise bezahlen – Vermögenssteuer jetzt!
Mieten runter – Löhne rauf: Wir gegen Sie!

30.4. 16 Uhr S-Sternschanze Klassenfest

Rotes Mainz (2021)

Freiräume erkämpfen/Freizeit gestalten! teil (4) 1/2

Freiräume erkämpfen/Freizeit gestalten!
Politisches Material und den politischen Raum erweitern und dabei das Gruppengefühl stärken.
Diese Ziele verfolgen wir bei regelmäßigen Ausflügen ins Rheinland-Pfälzische und Hessische Umland.
Anfang letzten Sommer machten wir eine Tour nach Bingen am Rhein,um gemeinsam das schöne Wetter zu genießen und zusammen ein wenig zu Wandern.
Wir hinterließen vor Ort einige Aufkleber, Da anscheinend ein paar Faschos in der Gegend wohnen. Wir wahren am Bahnhof, im Park bei der Alten Waggonhalle, Oben auf dem Berg Wandern und zu guter letzt wahren wir noch auf der Burg Klopp. Überall hatten wir unsere Aufkleber hinterlassen oder Fascho Aufkleber Überklebt unter anderem auch welche von „Kampf der Nibelungen“.
Zusätlich stärkten wir das Gruppengefühl unter den anwesenden Genoss*innen, wir trieben zusammen Sport und diskutierten über politische Themen. Wir sehen solche Ausflüge als sehr wichtig an, da sie zur Erweiterung unserer politischen Räume führen und unter den anwesenden Genoss*innen ein gutes Verhältnis und eine Basis für weitere politische Aktionen schafft!
Leider werden gerade außerhalb der Metropolen, große Gebiete den Faschisten überlassen, dem wollen wir zusammen mit euch entgegentreten denn es ist nicht schwarz gegen weiß nicht Hinterland gegen Stadt sondern arm gegen reich und Klasse gegen Klasse!
Nehmt euch deshalb eure Straßen, befreit eure Dörfer von Fascho scheiße und etabliert politische Gruppen! Bingen sieht rot!
FÜR EINE REVOLUTIONÄRE KÄMPFENDE JUGEND!

Rotes Mainz (2021)

1.mai/tag der wut!

Revolutionärer Erster Mai in Frankfurt.
Die Corona-Pandemie und die Wirtschaftskrise machen auf schmerzlichste Weise deutlich, was es heißt, zu haben oder nicht zu haben: Dass das gute Leben kostet, und dieser Reichtum der Minderheit auf dem Rücken der Mehrheit ausgetragen wird. Wofür die Wirtschaftskrise abstrakt steht, zeigt die Pandemie konkret: Kapitalismus spaltet. Denn…

während die einen von drei Jobs nicht leben können, leben andere vom Privileg der Erbschaft; davon, dass sie einfach nur besitzen.

während wir unter unzumutbaren Arbeitsbedingungen bei Tönnies, Aldi, Amazon & Co schuften, profitieren die anderen von unserer Arbeit.

während die Existenznöte durch Kurzarbeit; Leih- und Zeitarbeit vor allem BIPOCs (Black, Indigenous, People of Color), Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder ohne sicheren Aufenthaltsstatus besonders hart trifft, schlagen Unternehmen aus dieser rassistischen Arbeitsteilung Profit.

während die einen an den EU-Außengrenzen und auf dem Mittelmeer ums Überleben kämpfen, fliegen die andern nach Belieben um die Welt in den Urlaub.

während die einen entlassen werden und uns staatliche Krisen-Hilfen verweigert werden, schüttet der Staat Coronahilfen an Unternehmen und Aktionär_innen aus.

während Pfleger_innen für Hungerlöhne gegen das Virus kämpfen, werden Impfpatente nicht freigeben und unsere Gesundheit nach Profit bewertet.
während sich die ohnehin ungerechte Verteilung unbezahlter Arbeit – Putzen, Kochen, Erziehen, Sorgen usw. – zulasten der Frauen, Queers, migrantischer Menschen und BIPOCs in der Pandemie unzumutbar zuspitzt, können sich andere die rassistisch-sexistische Auslagerung der privaten Hausarbeit leisten.

während wir am Monatsende kaum noch was über haben, drohen uns Wohnkonzerne schon mit der nächsten Miet- und Betriebskostenerhöhung oder Kündigung wegen Eigenbedarfs.
während Millionen Menschen vor den Folgen der Klimakrise, vor Krieg und politischer Verfolgung fliehen, hat VW mitten in der Coronapandemie 10 Milliarden Gewinn gemacht; wird die Lufthansa mit Milliarden auf unsere Kosten gerettet.

Text von: erstermaifrankfurt

Rotes Mainz (2021)

zeit für freiheit: Demo in frankfurt

Letztes Jahr am 10.10.20 waren wir Samstags zusammen mit der JXK Mainz auf der Demo in Frankfurt um gemeinsam für die Freiheit von Abdullah Öcalan zu demonstrieren. An diesen besgaten Tag haben in ganz Deutschland Aktionen und Demos unter dem Motto „Rise up aigaints isolation.“ (Erhebe dich gegen die Isolation) stattgefunden. Aufgerufen hatte dazu der Dachverband KON-MED. Die Demo in Frankfurt an der mehrere hunderte Demonstrant*innen teilnahmen, verlief vom Hauptbahnhof bis in die innenstadt. Gerade wir als Kommunist*innen müssen uns mit dem Kurdischen Kampf solidarisieren und Seite an Seite mit unseren kurdischen Genoss*innen kämpfen. Solidarität bleibt International.

Rotes Mainz (2021)

8. märz/demobericht!

Anlässlich des feministischen Kampftages fand am 8. März eine von uns organisierte Kundgebung mit anschließender kämpferischer Demo unter dem Motto „Gegen Ausbeutung und Sexismus“ in Mainz statt. Wir starteten mit einer Kundgebung am Theaterplatz. Eine Genossin hielt eine Eröffnungsrede aus antikapitalistischer Perspektive. Dabei wurde der Zusammenhang der Unterdrückung von FLINTA* Personen (Frauen, Lesben, Interpersonen, nicht-binäre Menschen, trans Personen und agender Personen) und dem Kapitalismus erläutert. Außerdem wurde verdeutlicht, dass ein gemeinsamer Kampf dazu führt, die Ketten der Geschlechter zu sprengen. Wir bedanken uns bei unseren Genoss*innen vom Revolutionären Jugendbund Rhein Main sowie von der SDAJ (sozialistische deutsche Arbeiterjugend), welche uns ebenfalls mit Redebeiträgen an der Kundgebung unterstützten. Danach folgte die Demonstration über den Theaterplatz zum Höfchen, über die Flachsmarktstraße, über die Große Bleiche und dann wieder zurück zum Theaterplatz. Insgesamt nahmen circa 150 Demonstrant*innen teil. Es wurde lautstark demonstriert und Schilder mit Aufschriften wie „Mainz bleibt rot“, „Die Welt wird uns gehören“, „Für die Befreiung der Frau“, „Ausbeutung ist keine Arbeit“ oder „Krank ist das System“ verteilt. Unser Banner „Als Klasse kämpfen“ verdeutlichte nochmals wie wichtig es ist, gemeinsam für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen. Die Kundgebung sowie die Demonstration erfolgte alles in allem, kämpferisch, erfolgreich und sorgte in der Mainzer Innenstadt für viel Aufsehen.

„Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau – ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus“ (Alexandra Kollantai)

Rotes Mainz (2021)

„WENN DER KAMPF WIEDER AUFGENOMMEN WIRD”

Gestern zum Jahrestag der Pariser Kommune brachte unsere bundesweite Struktur eine Broschüre raus:

Anfang der 1870er war der Kapitalismus in (fast) ganz Europa hegemonial. Die Ereignisse von Paris, damals eine der größten Städte der Welt, auf die wir im Folgenden eingehen wollen, zeigen jedoch, dass dies nicht so bleiben musste. „Marx und Engels hatten in dem Manifest der Kommunistischen Partei geschrieben, die Bourgeoisie schaffe sich ´ihren eigenen Totengräber´. Am 18. März 1871 konnte sich das französische Bürgertum davon überzeugen, wie recht sie gehabt hatten.“

Die Broschüre soll ein Blick auf Entstehung, Bestehen, Kampf und Niederwerfung der Kommune geben. Ziehen wir unsere Schlüsse für Theorie und Praxis daraus!

Die Broschüre bekommt ihr auf der Seite: perspektive-kommunismus.org

Rotes Mainz (2021)

BUNDESWEITE FFF DEMO IN MAINZ (17.01.20) TEIL 2.

Am 17.01.2020 versammelten wir uns mit vielen anderen Menschen zur Bundesländerübergreifenden FridaysForFuture Demo in Mainz.
Mit ca. 10000 Menschen war die Demo einer der größten Demos seit langem in Mainz.
Wir verteilten an dem Tag 5000 Flyer an die meist sehr jungen Demoteilnehmer*innen und führten Gespräche über die Zusammenhänge von Kapitalismus und Klimawandel. Wir machten deutlich das es keinen Grünen Kapitalismus gibt und ein konsequenter Klimaschutz nur durch eine kämpferische Bewegung, die sich nicht auf die aktuelle Regierung und Parteien verlässt, erreicht werden kann. Zudem druckten wir passend zum Tag mehrere Tausend Aufkleber und verteilten diese vorab und während der Demo in der Stadt. In den Straßen, durch die, die Demo lief, fielen den restlichen Demoteilnehmer*innen immer wieder gesprühte Taggs auf wie bspw. „Klimakampf heißt Klassenkampf“ „Kapitalismus bringt Armut Krieg und Krise“ oder „Kapitalismus tötet“.
Zusammengefasst ein sehr erfolgreicher Tag!
Wir bedanken uns bei allen jungen Menschen die an dem Tag auf der Straße waren und rufen weiterhin auf sich gegen die zerstörerische Politik zu organisieren.


Klimakampf heißt Klassenkampf!

Rotes Mainz (2021)

ROTE STRASSENKUNST MAINZ TEIL (6)

Lasst uns gemeinsam eine Gegenmacht aufbauen um denen da oben (Die Klasse der Kapitalist*innen) zu zeigen das wir uns nicht mehr länger, unten (Die Klasse der Arbeiter*innen) gegenseitig bekämpfen. Und ihre Gewinne auf Nacken unserer Klasse ein Ende haben wird. Schließt euch uns im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung an. Werdet ein Teil von Rotes Mainz! Jugend auf die Straße und nicht ins Parlament!

Rotes Mainz (2021)

Am 8. März raus auf die Straße, gegen Ausbeutung und Sexismus!

+++ Morgen um 18 Uhr alle zur kämpferischen Demo! +++

Morgen am 8. März um 18 Uhr am Theaterplatz kämpfen wir am Internationalen Frauenkampftag gemeinsam für die Befreiung der Frau.

Die Frauenfrage kann nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Zusammenhängen betrachtet werden, sie steht im engen Zusammenhang mit der aus dem Kapitalismus entstehenden Spaltung der Gesellschaft. Besonders in Zeiten von Corona wächst die Doppelbelastung der Frau zusätzlich. Wir, die Menschen, die Tag täglich vom System ausgebeutet werden, müssen solidarisch Seite an Seite stehen und füreinander kämpfen. Die Klasse der Reichen (Oben) profitiert nur davon, wenn wir uns unten gegenseitig zerfleischen.

Daher kämpfen wir am 8.März für eine befreite Gesellschaft, in der die Ketten der Geschlechter und der Unterdrückung gesprengt werden, damit wir tatsächlich frei sind.
„Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau – ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus” (Alexandra Kollontai )
KRIMINELL IST DAS SYSTEM!

++++Achtet bitte alle vor Ort auf die Anweißungen unserer Orga zu den Hygienebestimmungen! Und denkt an euren Mund- und Nasenschutz.++++

Rotes Mainz (2021)