klimakampf heißt klassenkampf!

Seit zwei Jahren gehen überwiegend Jugendliche auf die Straße und demonstrieren für einen konsequenten Klimaschutz. Die Kritik an der Politik beschränkt sich jedoch nur auf die Verschärfung von Gesetzen und greift die bestehenden Verhältnisse nie an. Diese sind jedoch verantwortlich für die existenzbedrohende Situation. Durch das Ziel der maximierten Gewinne im kapitalistischen System und somit des maximierten Verbrauchs von Ressourcen ist ein konsequenter Klimaschutz nicht möglich. Eben kann es auch keinen klimafreundlichen Kapitalismus zu maximalen ökologischen (umweltschutz) Standarts geben. Unser Ziel ist eine kommunistische Perspektive in der Klimaschutzbewegung zu bieten und somit das Klassenbewustsein der Menschen zu stärken. Außerdem müssen wir gegen verkürzte Kapitalismuskritik und Konsumkritik kämpfen, denn diese richtet sich größtenteils gegen die Arbeiter*innen. Dass dieses Konsumverhalten durch Zwänge, die der Kapitalismus hervorruft erzeugt wird, wird in diesen Diskussionen nicht berücksichtigt. Diese Kritik diskreditiert (abwertet) aber die Kämpfe nach oben, durch Kritik nach unten. Unsere Perspektive ist eine solidarische , klassenlose Gesellschaft in der die Produktion in Hand des Proletariats (Arbeiter*innen) liegt. Uns ist klar das eine Revolution, ( Veränderung bzw. stürzen des bestehenden Systems) nicht all die Probleme von jetzt auf gleich lösen kann. Durch die veränderte Produktionsweise ist jedoch eine ökologische-soziale Produktionsweise besser umsetzbar und konntrolierbar. Gerade die Jugend sollte an einer Veränderung der Verhältnisse interessiert sein, da sie deren Auswirkungen in der Zukunft am stärksten zu spüren bekommen wird. Lasst uns gemeinsam eine gegenmacht aufbauen, die dafür sorgt dass durch den Klassenkampf eine Veränderung erzielt wird. Krank ist das System!

Rotes Mainz (2021)

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