widerstand überall, hanau war kein einzelfall!

Hanau war kein Einzelfall!
Genau vor einem Jahr gab es einen rassistischen Terroranschlag in Hanau.
Bei diesem Anschlag wurden 9 Menschen getötet.
Die Tat ist bis heute nicht richtig aufgeklärt und immer wieder kommen neue Erkenntnisse ans Licht die zeigen das dieser Anschlag verhindert hätte werden können! Z.b waren Notausgänge in einer Bar blockiert, die Polizei hatte dies verordnet. In dieser Bar wurden auch mehrere Menschen umgebracht.
Die Medien sind weiter voll von Rassistischer Hetze (WDR, Bild Zeitung) und auch faschistische Parteien wie die AfD sind geistige Brandstifter für solche Taten.
Wir gedenken Ferhat Unvar ,Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu!
Um unsere Nachricht zu verbreiten, wurde mit einer Graffiti Crew aus Mainz (GC’S) ein „Hanau war kein Einzelfall“ Graffiti gesprüht.
Wir werden immer weiter kämpfen und immer wieder sagen „Die Grenze liegt nicht zwischen innen und außen sondern zwischen unten und oben“!
Unsere Aufgabe als Kommunist*innen muss es sein das wir dieses System kritisieren und deutlich machen das Konkurrenz und Profitstreben Rassismus erzeugen.
Kampf dem Faschismus!
Rassismus tötet- Klassenkampf vereint!

Rotes Mainz (2021)

kampagne plakate mainz teil (3)/nicht auf unserem rücken!

Eine Übersicht der Kampagne Plakate die in Mainz hängen. Solltet ihr welche sehen, dann sendet uns gerne Bilder davon!
Vielen Dank für die bisherigen Einsendungen.

Gemeinsam gegen die Krise!

Lange hat sie sich angekündigt und nun ist sie da – die Weltwirtschaftskrise. Schon vor der Coronapandemie sahen die bürgerlichen Ökonomen eine Wirtschaftskrise kommen und warnten vor ihr. Nun hat sie durch die Coronapandemie an Fahrt aufgenommen und wird kaum zu stoppen sein. Zwar pumpen die Länder Milliarden in die Unternehmen, um die Krise abzufedern, doch allen ist klar, dass diese Krise jene von 2008/2009 bei weitem übersteigen wird. Schon jetzt wälzt das Kapital die Krise auf die Arbeiter*innen ab und kürzt fleißig Stellen, während es Staatshilfen von der Regierung dankend annimmt. Während BMW 6000 Stellen streicht halten sie daran fest, dass sie ihren Aktionär*innen Dividiende auszahlen wollen, um diese bei Laune zu halten. Tuifly wird wahrscheinlich 900 Stellen abbauen, Galeria Karstadt Kaufhof wird 62 Filialen schließen und die Lufthansa spricht von einem rechnerischen Stellenübergang von 22.000 Vollzeitstellen, wovon die Hälfte auf Deutschland fällt. Es ist klar, dass die Krise massive ökonomische und soziale Folgen haben wird und dass sie für uns schlimmer wird, je weniger wir uns solidarisch organisieren. Daher wollen wir mit unserer Stickerkampagne einen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Kämpfe machen und einen ersten Grundstein für die weitere Zusammenarbeit zwischen revolutionären, Antifaschist*innen und Kommunist*innen in unserer Region legen. Nur gemeinsam können wir uns wehren!

Wirtschaftskrise?
Nicht auf unserem Rücken!

Rotes Mainz (2021)

Internationalistische Kundgebung in Mainz

Die dritte Etappe der internationalistischen Aktionswoche für die Freiheit von Abdullah Öcalan war heute bei uns in Mainz. Nach zahlreichen Redebeiträgen auf dem Domplatz wurde der Tag mit ausgiebigen Tänzen zu kurdischer Musik abgeschlossen.

Im Rahmen der internationalistischen Aktionswoche für die Freiheit von Abdullah Öcalan fand diesen Sonntag am Domplatz eine Kundgebung mit über hundert Menschen statt. Die Aktionswoche ist das Alternativprogramm für den alljährlich im Februar stattfindenden „Langen Marsch“ nach Straßburg, da die ursprüngliche Planung mit Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern coronabedingt umgewandelt werden musste.Im Laufe der Kundgebung wurden verschiedene Redebeiträge gehalten. Thematisiert wurden unter anderem die Studierenden-Proteste in der Türkei gegen die Beschneidung der universitären Autonomie. Die Aktivist*innen erklärten sich solidarisch mit dem Widerstand, den Studierende der Istanbuler Boğaziçi-Universität entfacht hatten, nachdem Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zur Jahreswende seinen Parteigänger Melih Bulu zum Leiter der Hochschule ernannt hatte.

Es folgte ein Redebeitrag von der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, in dem auf die Bedeutung von Abdullah Öcalan für Frauenbewegungen weltweit und auch in der Bundesrepublik eingegangen wurde. Beendet wurde die Kundgebung mit gemeinsamen Tänzen zu kurdischer Musik und dem Rufen von Parolen.

Rotes Mainz (2021)

BUNDESWEITE FFF DEMO IN MAINZ(17.01.20) TEIL 1.

Am 17.01.2020 versammelten wir uns mit vielen anderen Menschen zur Bundesländerübergreifenden FridaysForFuture Demo in Mainz.
Mit ca. 10000 Menschen war die Demo einer der größten Demos seit langem in Mainz.
Wir verteilten an dem Tag 5000 Flyer an die meist sehr jungen Demoteilnehmer*innen und führten Gespräche über die Zusammenhänge von Kapitalismus und Klimawandel.
Wir machten deutlich das es keinen Grünen Kapitalismus gibt und ein konsequenter Klimaschutz nur durch eine kämpferische Bewegung, die sich nicht auf die aktuelle Regierung und Parteien verlässt, erreicht werden kann.
Zudem druckten wir passend zum Tag mehrere Tausend Aufkleber und verteilten diese vorab und während der Demo in der Stadt.
In den Straßen, durch die, die Demo lief, fielen den restlichen Demoteilnehmer*innen immer wieder gesprühte Taggs auf wie bspw. „Klimakampf heißt Klassenkampf“ oder „Kapitalismus tötet“.
Zusammengefasst ein sehr erfolgreicher Tag!
Wir bedanken uns bei allen jungen Menschen die an dem Tag auf der Straße waren und rufen weiterhin auf sich gegen die zerstörerische Politik zu organisieren.
Klimakampf heißt Klassenkampf!

Rotes Mainz (2021)

Rojava verteidigen!/Tod dem faschismus!

Hunderte Menschen (300-350) versammelten sich am 10. Oktober 2019 in Mainz um gegen die Angriffe des türkischen Regimes auf Rojava zu protestierten. Auch wir standen an dem besagten Tag, Seite an Seite mit unseren kuridschen Genoss*innen, um unserer Solidarität Ausdruck zu verleihen. Wir stehen hinter dem BefreiungsKampf des kurdischen Volkes. Solidarität bleibt international!

Rotes Mainz (2021)

ROTE STRASSENKUNST MAINZ TEIL (5)

Lasst uns gemeinsam eine Gegenmacht aufbauen um denen da oben (Die Klasse der Kapitalist*innen) zu zeigen das wir uns nicht mehr länger, unten (Die Klasse der Arbeiter*innen) gegenseitig bekämpfen. Und ihre Gewinne auf Nacken unserer Klasse ein Ende haben wird. Schließt euch uns im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung an. Werdet ein Teil von Rotes Mainz! Jugend auf die Straße und nicht ins Parlament!

Rotes Mainz (2021)

redebeitrag/ 8.märz demo 2020

Hier gilt einen ganz besonderen Dank an unsere Genossin die sich dazu bereit erklärt hatte den Redebeitrag den Menschen vorzutragen!

Der Kampf um die Befreiung der Frau…

… ist untrennbarer Bestandteil des Kampfes um die Befreiung aller Ausgebeuteten und Unterdrückten. Die Frauenfrage kann nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Zusammenhängen betrachtet werden; sie steht im engen Zusammenhang mit der aus dem Kapitalismus resultierenden Spaltung der Gesellschaft.

Vermeintlich wurde schon viel erreicht – die „moderne Frau“ „darf“ mittlerweile arbeiten, die Frauenquote für Spitzenposten wurde beschlossen, Feminismus ist großen Teilen der Bevölkerung ein Begriff. Dennoch stellt unsere Gesellschaft diverse Anfoderungen an Frauen: gut aussehen, Kinder kriegen und großziehen, fit bleiben, arbeiten, aufsteigen, Haushalt erledigen… Diese werden immer wieder reproduziert und den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen angepasst; was gleich bleibt, ist aber, dass Frauen unter Druck gesetzt werden und ihnen die Möglichkeit zum selbstbestimmten Leben faktisch genommen wird.

Immer noch bleibt die Mehrheit der Frauen zuhause, nachdem sie Kinder zur Welt gebracht haben; kommen sie dann auf den Leistungsorientierten Arbeitsmarkt zurück, sind ihre Chancen auf einen Abreitsplatz bzw. einen beruflichen Aufstieg erheblich geringer als die von gleich qualifizierten Männern, die meisten Frauen arbeiten auf dem prikären Arbeitsmarkt, viele verarmen infolgedessen in der Rente.

Viele argumentieren, dass einige Frauen „es nicht anders wollen“. Dies mag in vielen Fällen auch so sein; Lebensentwürfe dürfen und müssen sich unterscheiden. So oder so erleben Frauen aber Unterdrückung:
Weil in unserer Gesellschaft „Wert“ nur wirtschaftlich bemessen wird, werden Frauen, die zum Beispiel Kinderbetreuung und Hausarbeit schultern, kleingehalten; sei es finanziell, sei es durch Ausschließung von gesellschaftlicher Teilhabe oder damit, dass ihnen abgesprochen wird, etwas wichtiges zu unserer Gesellschaft beizutragen.
Können Frauen selbstbestimmt sein, wenn ihnen erzählt wird, sie seien gleichberechtigt, wenn sie aber seit ihrer Kindheit immer wieder mit Unterdrückung, Rollenbildern, Benachteiligung und Sexualisierung konfrontiert sind.

Frauen wird immer wieder vorgehalten, sie „können ja alles erreichen“, sie müssten es nur wollen. Was das in einer kapitalistischen Gesellschaft bedeutet, ist offentsichtlich: Durchboxen, Ellenbogen ausfahren, sich eben gegen die Konkurrenz durchsetzen. Wer das nicht will oder kann, gilt als schwach, wertlos und ist „selbst schuld“. Der „bürgerliche“ Feminismus hat vermeintlich vieles für uns Frauen erreicht. Doch weiterhin werden Frauen kleingehalten. Frauen werden schlechter bezahlt und vorwiegend auf geringwertigen Arbeitsplätzen beschäftigt. Frauen erleben eine fortwährende Sexulaisierung, die ekelhafte Ideale von Weiblichkeit propagiert und sie immer wieder in die Rolle eines Lustobjekts verwandelt. Gewalt an Frauen wird tabuisiert. So wird keinerlei Diskurs darüber geführt, dass durchschnittlich jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Partner ermordet wird. Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Nötigung sind in deutschen Partnerschaften alltäglich – 2018 waren 98,4 % solcher Taten weiblich. Die Dunkelziffer wird noch höher sein, denn statt sich mit den Opfern zu solidarisieren, werden sie herabgesetzt, verantwortlich oder mundtot gemacht. Vieles davon gilt gleichermaßen für Menschen, die nicht der cis – Binarität entsprechen oder nicht heterosexuell sind; auch sie sind nach wie vor Unterdrückung, Ausgrenzung und Hass ausgesetzt. Wir wollen keine Frauenquote für Spitzenposten, wir wollen keine Vermarktung des Feminismus jedes Jahr am 08. März und wir wollen nicht die „Gleichberechtigung“, mit der wir beschwichtigt werden sollen.

Wir wollen eine befreite Gesellschaft, in der die Ketten der Geschlechter gesprengt sind, in der wir tatsächlich frei sein können. Wir wollen uns befreien aus der Rolle der Unterdrückten hin zu selbstbestimmten Individuen. Diesen Kampf führen wir gleichermaßen für cis – Frauen, für Trans – und Interpersonen, für Lesben, Schwule, Bi – und Asexuelle. Dieses Ziel können wir aber nur gemeinsam erreichen. Wir müssen erkennen, dass die Unterdrückung der Frau dem kapitalistischen System zugrunde liegt. Wir können uns von unseren Fesseln nur befreien, indem wir uns von dem System befreien, dass zwangsläufig nur zur Unterdrückung führen kann – Sei es die Unterdrückung von Frauen, die der lohnabhängigen Bevölkerung oder die von anderen marginalisierten Gruppen. In unserer Gesellschaft profitieren wenige, während die große Mehrheit auf der Strecke bleibt. Eine Befreiung für alle, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, (sozialer) Herkunft, Sexualität und Lebensgestaltung können wir nur erreichen, indem wir uns bewusst machen, dass wir nur gemeinsam die Kraft aufwenden können, das System der Unterdrückung und Ausgrenzung des Kapitalismus, zu überwinden und uns zu befreien.

Rotes Mainz (2021)

nie wieder auschwitz, nie wieder faschismus!

Vor 77 Jahren wurde die Stadt Leningrad von der Belagerung der Wehrmacht befreit! Die Belagerung dauerte vom September 1941 bis zum 27 Januar 1944. Etwa 1,1 Millionen Zivilist*innen sind dadurch ermordet worden, vor allen sind sie verhungert. Ein Jahr später am 27. Januar 1945 ( vor 76 Jahren) wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit! In Auschwitz ermordete der deutsche Faschismus ab 1940 über eine Millionen Menschen. Vor allem wurden Juden und Jüdinnen entmenschlicht und dann vernichtet. Beide Ereignisse sind eng mit einander Verbunden. Wir erinnern an die unfassbaren Verbrechen des deutschen Faschismus, nicht als einen historischen Akt, sondern als eine Mahnung, dass der Kapitalismus wieder umschlagen kann in seine faschistische Form! Wir gedenken den Ermordeten und unser ewiger Dank gilt der Roten Armee! Um so wichtiger ist es sich gegen den Faschismus zu organisieren. Wir dürfen es nicht zulassen das Faschos sich die Straßen nehmen. Wir müssen anfangen uns nicht nur zu wehren, sonder auch zu Agieren denn, Aktion ist die beste Reaktion. Deshalb haben wir uns vor ein paar Wochen dazu entschlossen nach Wöllstein ( 30 Minuten von Mainz ) zu fahren weil dort ein paar bekannte Mitglieder der Kameradschaft Rheinhessen und der Rechten südwest wohnen, und um dort einige Aufkleber der Rechten südwest zu entfernen, zusätlich haben wir natürlich noch eigene Spuren im Ort hinterlassen! Schließt euch im Kampf gegen den Faschismus an. Kommt zu Rotes Mainz!

Rotes Mainz (2021)

kampagne plakate mainz teil (2)/nicht auf unserem rücken!

Eine Übersicht der Kampagne Plakate die in Mainz hängen. Solltet ihr welche sehen, dann sendet uns gerne Bilder davon!
Vielen Dank für die bisherigen Einsendungen.

Gemeinsam gegen die Krise!

Lange hat sie sich angekündigt und nun ist sie da – die Weltwirtschaftskrise. Schon vor der Coronapandemie sahen die bürgerlichen Ökonomen eine Wirtschaftskrise kommen und warnten vor ihr. Nun hat sie durch die Coronapandemie an Fahrt aufgenommen und wird kaum zu stoppen sein. Zwar pumpen die Länder Milliarden in die Unternehmen, um die Krise abzufedern, doch allen ist klar, dass diese Krise jene von 2008/2009 bei weitem übersteigen wird. Schon jetzt wälzt das Kapital die Krise auf die Arbeiter*innen ab und kürzt fleißig Stellen, während es Staatshilfen von der Regierung dankend annimmt. Während BMW 6000 Stellen streicht halten sie daran fest, dass sie ihren Aktionär*innen Dividiende auszahlen wollen, um diese bei Laune zu halten. Tuifly wird wahrscheinlich 900 Stellen abbauen, Galeria Karstadt Kaufhof wird 62 Filialen schließen und die Lufthansa spricht von einem rechnerischen Stellenübergang von 22.000 Vollzeitstellen, wovon die Hälfte auf Deutschland fällt. Es ist klar, dass die Krise massive ökonomische und soziale Folgen haben wird und dass sie für uns schlimmer wird, je weniger wir uns solidarisch organisieren. Daher wollen wir mit unserer Stickerkampagne einen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Kämpfe machen und einen ersten Grundstein für die weitere Zusammenarbeit zwischen revolutionären, Antifaschist*innen und Kommunist*innen in unserer Region legen. Nur gemeinsam können wir uns wehren!

Wirtschaftskrise?
Nicht auf unserem Rücken!

Rotes Mainz (2021)

solidarität bleibt international!

Am letzten Sonntag trafen wir uns zusammen mit der jxk Mainz ,der yxk Mainz und weitere Internationalistische Antifaschist*innen aus Mainz, auf der Johannes Gutenberg Universität, um uns mit den Protesten der Studierenden der boğazçi Universität zu solidarisieren! (Bild: 1-3) Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat mit Melih Bulu einen Parteigänger seiner AKP zum Rektor ernannt und damit in die Hochschulautonomie eingegriffen. Erstmals seit 1980 wurde damit ein Staatskommissar als Hochschulrektor per Dekret zum Leiter der Boğaziçi-Universität ernannt. Seit zwei Wochen protestieren Studierende etlicher Hochschulen im Land gegen den Schlag gegen die universitäre Autonomie und fordern die Abberufung des AKP-nahen Rektors.

Zusätlich machten wir noch ein Soli-Foto (Bild: 4-5) mit einem eigens angefertigten Spruchband auf dem der Spruch, BIZ HEPIMIZ ESP´YIZ! ( Wir sind alle ESP!) stand. In der Türkei gab es am 15.01.21 groß angelegte Razzien gegen die ESP – die Sozialistische Partei der Unterdrückten – bei der mindestens 48 Personen festgenommen wurden, darunter die ESP-Vorsitzende Özlem Gümüştaş. Die ESP ist Teil der HDP und wird wegen ihrer klaren revolutionären Haltung und ihrer Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf immer wieder Ziel von heftiger Repression. In einer Stellungnahme zu den Verhaftungen äußerte die ESP: „Das Palastregime fürchtet einen Aufstand der ausgebeuteten und unterdrückten Massen. Es fürchtet sich davor, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Deshalb greift es die organisierten Kräfte des Volkes an, um dieses Aufbegehren so gut wie möglich zu ersticken. Revolutionäre Menschen wissen, wie der Faschismus bekämpft wird. Sie wissen es aus der Geschichte und aus der eigenen Praxis. Daher ist die Stelle, an der der Faschismus zuschlägt, unser Ausgangspunkt. Es liegt in unser aller Verantwortung, die revolutionären Reihen wieder zu füllen und den Kampf zu vergrößern“

In diesem Sinne gilt den Verhafteten und allen politischen Gefangenen in der Türkei sowie allen kämpfenden Revolutionär*innen unsere volle Solidarität! Denn Solidarität ist, und bleibt International! Und das ohne Ausnahme!

Rotes Mainz (2021)